Über mich

Uwe Heuser

Schlafstörungen, schlechte Konzentration, Müdigkeit, Reizbarkeit, 

Verlangsamung der Bewegungsabläufe, Appetitmangel und 

Gewichtsverlust sowie Hoffnungslosigkeit und die Unfähigkeit, 

sich an Ereignissen in der unmittelbaren Umgebung emotional 

zu beteiligen.

 

Oft bestehen Tagesschwankungen, typischerweise ist die Depression 

am Vormittag stärker ausgeprägt als am Nachmittag. 

Das Interesse an normalerweise positive getönten Aktivitäten ist 

abgestorben, es fehlt fast immer an sexuellem Verlangen bis hin 

zur Unfähigkeit zur sexuellen Betätigung. In schweren Fällen ist 

die Hoffnungslosigkeit so ausgeprägt, dass der Lebenswille 

erlischt und Selbsttötungsgedanken auftreten bis hin zur Planung 

und Durchführung von Selbsttötungsversuchen.

 

Mein Weg aus der Depression war lang und leidvoll, lang bis die 

Ursache erkannt wurde, leidvoll für mich und alle die mit mir zu 

tun haben und hatten. 

 

Viel habe ich verloren auf diesem Weg, aber auch viel Neues 

geschenkt bekommen. Ich habe es geschafft, aber ohne die Hilfe

die ich erfahren konnte und auch heute noch erhalte wäre es 

nicht möglich gewesen.

 

Ich habe lange Jahre eine Selbsthilfegruppe besucht und besuche 

sie immer noch, es gibt einfach nichts Besseres, als in einem Raum 

Menschen zu sein, die sich verstehen. 

Den Leidensweg in der Depression mit Erfahrungen zu teilen und

in Gesprächen Hilfe und Verständnis zu spüren.

 

Danke an alle die zu mir gehalten haben und heute immer noch 

für mich da sind, den Weg in eine schönere Zeit zu gehen.

 

Meine Internetseite soll einen kleinen Einblick geben, wie es

in meinem Inneren in der Zeit der Depression ausgesehen hat.

 

            In meinen Gedichten spiegelt sich diese Zeit.

 

Im Rücken die „Kieler Förde“  – zu Füssen „Strand Laboe“        

Über mich…,                                                                                               

als ich geboren wurde, habe ich Augen zum Sehn und ein Herz zum Lieben bekommen. Doch keiner hat mir gesagt, das ich mit den Augen weinen und mit dem Herzen leiden werde! Manchmal wenn ich sage: „Danke, mir geht es gut“ wünschte ich mir jemanden, der mir in die Augen sieht und sagt: „Erzähle mir die Wahrheit.“ Denn meine Augen sind der Spiegel meiner Seele. Nur wer mich wirklich kennt, kann in ihnen lesen. Ich kann lächeln, obwohl meine Seele weint… . Ich kann weinen,  auch wenn ich glücklich bin… . Meine Augen können viele Menschen täuschen… . Nur wer mich wirklich kennt , kann in ihnen sehen, wie ich mich wirklich fühle. Solange man das nicht erkennt, nicht in meinen Augen lesen kann, hat man mich nie wirklich gekannt. Viele kennen mein Lachen, aber keiner weiß wie ich mich fühle… . Viele hören was ich sage, doch keiner weiß was ich denke… . Viele sehen was ich schreibe, doch keiner weiß, was sich dahinter verbirgt… . Viele sagen sie kennen mich, dabei wissen sie nur wie ich aussehe… . Nimm Dir die Zeit, für die Menschen die Du liebst, …denn irgendwann nimmt die Zeit, …die Menschen die Du liebst!

 

März 2008

Es ist egal, welchen Berg ich besteige, oben werde ich immer weitersehen.
Was ich da oben suche, ich weiß es nicht. Die Wahrheit ist kompliziert,
dass sie niemand versteht.
Eigentlich ist der Berg nur ein imaginäres Ziel. Was zählt sind die Stunden,
Minuten, Sekunden, wie ich sie verbringe.
Es ist der Augenblick…, der zählt,                                                                                                                                                     die Augenblicke…, die zählen!

 

April 2008

Manche Augenblicke im Leben möchte ich einfangen – um sie noch einmal erleben zu können. Manche Augenblicke im Leben möchte ich vergessen, aus der Erinnerung streichen – doch es gelingt nicht. Manche Augenblicke im Leben sind so kostbar, dass sie in meinem Herz verankert sind – ich sie nicht mehr missen möchte.

Die Augenblicke im Leben sind kurz, aber die Gedanken halten sie fest.
Narben auf meinem Körper bedeuten, dass ich gelebt habe.
Narben auf meiner Seele bedeuten, dass ich geliebt habe… .

 

Mai 2008

Es gab einen Zeitpunkt in meinem Leben, an dem realisierte ich, wer mir wichtig ist, wer es nie war und wer es nie sein wird.
So mache ich mir keine Gedanken über Menschen aus meiner
Vergangenheit, denn es gibt einen Grund, weshalb sie nicht in meiner
Zukunft zu finden sind, sie es nicht in meine Zukunft geschafft haben!
Sogar aus schlechten Erfahrungen konnte ich sehr viel lernen, fühlen
und begreifen.
Tatsächlich sind es für mich, die STÄRKSTEN und WICHTIGSTEN
Lektionen, in meinem Leben. Immer wieder treten Menschen in
mein Leben, die mich ein Stück begleiten und dann wieder verlassen,
einige nehmen ein Teil meines Herzens mit, andere verschwinden so
schnell, wie sie gekommen sind, und noch andere hinterlassen Wunden
in meinem Herzen. Diese Wunden vernarben im Laufe der Zeit, die Narben verblassen und verschwinden. Dann ist mein Herz wieder frei, frei für einen neuen Menschen, der in mein Leben tritt, der mich begleitet, vielleicht sogar für den Rest meines Lebens – und ein gemeinsames Leben, in erfüllter Liebe…, meine Sehnsucht, mein Leben – die mir Kraft gibt, die mich stärkt und die mich fühlen und spüren lässt.
Die Zeit hat mich geheilt, die Zeit gab mir mein Leben zurück, die Zeit
hat meine Gefühle verändert, die Zeit hat meine Träume und Gedanken verändert, die Zeit hat meine Hoffnungen und Sehnsüchte verändert,
die Zeit hat mein Leben verändert und mir ein zweites Leben geschenkt.
Das einzige was die Zeit nicht verändern kann sind Momente, Augenblicke, Erinnerungen und die Vergangenheit… !

Ich kann verzeihen, doch vergessen kann ich nicht… !

Mein Focus gilt dem Jetzt und dem Morgen… „und das schaffe ich“

 

Juni 2008

„Und ich habe es geschafft“
und ich danke allen –
die an meiner Seite waren –
die an mich geglaubt haben –
die mich nicht aufgegeben haben –
die mir geholfen haben –
die mich gestützt haben –
die mir Halt gaben –
die mich beschützt haben –
die Verständnis für mich haben –
die mit mir gelitten haben –
die Angst um mich hatten –
die für mich gebetet haben –
die um mich geweint haben –
die zu mir gestanden haben –
die mich getröstet haben –
die mich lieben und in meine Zukunft geschafft haben…

Danke… Danke… Danke…,

von ganzen Herzen, alleine hätte ich es nicht geschafft… !

 

Vielleicht will es Gott, dass wir zunächst viele falsche Menschen  treffen,bevor wir die richtigen treffen…    

Wenn wir letztendlich die richtigen treffen, werden wir für dieses Geschenk dankbar sein…

                   

Fazit

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte…,

im nächsten Leben würde ich versuchen, meine Fehler zu akzeptieren,
ich würde nicht so perfekt sein wollen,
ich würde mich mehr entspannen,
ich würde nicht mehr so gut funktionieren,
ich würde einige Dinge nicht mehr so ernst nehmen,
ich würde etwas gesünder leben,
ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin,
ich würde mehr riskieren,
ich würde mehr reisen und Sonnenuntergänge betrachten,
ich würde mehr tauchen,
ich würde mehr mit dem Motorrad fahren,
ich würde mehr saunieren,
ich würde mehr küssen und lieben,
ich würde mehr kochen und gut essen,
ich würde mehr diskutieren und streiten, ich würde mehr Zeit mit mir verbringen, ich würde mehr Wut zeigen, mehr lachen und fröhlich sein… !

Ich war einer dieser ökonomischen, schlauen Menschen, die die meiste Zeit ihres Lebens profitabel und fruchtbar verbrachten; freilich hatte ich auch Zeiten und Momente der Freude, aber wenn ich noch einmal neu leben dürfte, würde ich versuchen, einfach nur mehr gute Momente und Augenblicke zu haben.
Nun weiß ich es auch sicher, aus diesen besteht nämlich das Leben.
Nur aus Augenblicken, so auch der jetzige – auch für die,

die in diesem Augenblick, hier lesen …

                                                                  2025

       

Lebenslauf in Kurzform

Am 15. März 1956 in der Kannenbäckerstadt
Höhr-Grenzhausen, als 4. Kind(von 6) und 2. Knabe(von 4),           
der Eheleute Irmgard und Karl Heuser geboren.
Als Volksschüler eingeschult und als Hauptschüler
die Schule abgeschlossen.
Handwerkslehre als Klempner, Gas- und
Wasserinstallateur abgeschlossen.
8 Jahre Bundesmarine als Schiffstechniker auf den
Zerstörern 3 und 4 sowie Schulschiff Deutschland.
(Unteroffizier und Portepee Unteroffizier/Bootsmann).
Meisterschule Hildesheim zum Gas-und
Wasserinstallateurmeister abgeschlossen.
24 Jahre Selbständigkeit im SHK-Handwerk.
13 Jahr Ausbilder bei der Handwerkskammer Koblenz
im SHK-Handwerk, seit Februar 2023 im Ruhestand.
Ehefrau Ulrike, Tochter Verena und 3 Enkeltöchter
Lana-, Nisha- und Romy-Zoe.
Bernersennenhündin Krümel(+ Sept. 2024) und Bernerdoodlehündin Ronja, 6
glückliche Legehennen – buntgemischt

Im Frühsommer 1956 mit meiner Mutter

 

Der Nikolaus kommt – Winter 1957, bei Opa Rudolf

 

          Ostern 1959 – nach dem Krankenhaus – bei Oma Frieda, mit meinen beiden großen Schwestern Karin und Evelyn 

 Ulrike

 

Seefahrt tut Not …

„Ehre sei Gott auf dem Meere, er hat das Meer so weit bestellt, als schönsten Teil der ganzen Welt und tat somit seiner Weisheit Kund,
damit nicht ein jeder Lumpenhund, mit dem die Erde so
reichlich gesegnet, dem ehrlichen Seemann da draußen begegnet.“

 

Uwe Heuser – Marinehistorie – 01/1976 – 12/1983
02.01.1976 – 31.03.1976 Technische Marineschule 2 in Brake Grundausbildung
01.04.1976 – 30.09.1976 Technische Marineschule 1 in Kiel Fachlehrgang 1
01.10.1976 – 31.12.1978 Zerstörer 3 Fachrichtung 41 Dampftechnik Obermaat
01.04.1978 – 31.06.1978 Ausbildung zum Schiffstaucher in Neustadt
02.01.1979 – 31.03.1979 Marine Unteroffizierschule in Plön Militärischer Bootsmannslehrgang
01.04.1979 – 31.12.1979 Technische Marineschule 1 in Kiel Fachlehrgang 2
02.01.1980 – 31.12.1980 Zerstörer 4 Schiffssicherungsmeister
02.01.1981 – 31.06.1982 Schulschiff Deutschland Werkstattmeister
01.07.1982 – 31.12.1982 Technische Marineschule 1 in Kiel Ausbilder Dampftechnik
02.01.1983 – 30.09.1983 HwK Hildesheim Gas- und Wasserinstallateurmeister
01.10.1983 – 31.12.1983 VKK 412 Verteidigungskreiskommando 412 in Diez

 Marine – Fotogalerie

 

 

Das erste Marinebild für den Truppenausweis

Januar 1976 – Grundausbildung- „Technischen Marineschule II“-            Brake/Unterweser  -Schiffstechnik Fachrichtung 41 Dampftechnik-                                                                             

Brake Grundausbildung 02.01.1976 - 31.03.1976 - FR 41           Schiffstechnik-Dampftechnik - 1. Inspektion - 3. Zug

Meine Ausbilder 1.Inspektion – 3. Zug – 9. Gruppe Hauptbootsmann                       Lasek und Obermaat Schwers

 9. Gruppe mit OMaat Schwers
Feierliches Gelöbnis in Brake - März 1976

 

„Zerstörer 4“  -Afrika ÜAG-

Unten "Zerstörer 4"  Werftliegezeit Kiel-HDW-Trockendock

      

     

 

 

 

 

 

"Zerstörer 4" - Sturmfahrt in der Nordsee -

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Amerikanischer Flechter -Destroyer- in den 40er bis 50er Jahre, bei Seegang zum Heizöl – Highline (Heizölübergabe auf See).

Wappen 3. Zerstörergeschwader/Kiel Z 2 – Z 5

 

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