In frühster Kindheit wurde ich durch ein Erlebnis traumatisiert. Oder sagen wir es besser so, meine psychische Erkrankung, ausgelöst durch dieses Traumaerlebnis, wurde nicht erkannt, nicht behandelt und somit nicht geheilt.
In meinem Gedicht „zu früh“ beschrieben. Meine Leidenszeit wurde, auch durch die Pseudoerziehung meiner Eltern und durch weitere sehr viele negative Erlebnisse, immer heftiger und schlimmer. In meiner gesamten Lebenszeit wurde ich eher nicht geschont. Ich glaube auch durch mein Sternzeichen „Fische“ vorbelastet zu sein.
Die typischen Fische sind charmant, einfühlsam, empfindsam, feinfühlig, fröhlich, geheimnisvoll, geduldig, gesellig, großzügig, hilfsbereit, hingabefähig, innig, inspirierend, intuitiv, medial, mitfühlend, mitleidend, mystisch, fantasievoll, romantisch, schillernd, seelenvoll, selbstlos, sensibel, sentimental, verständnisvoll und verträumt.
Schwächen: ängstlich, beeinflussbar, chaotisch, disziplinlos, entscheidungsschwach, gehemmt, labil, prinzipienlos, sentimental, überempfindlich, umständlich, unfassbar und unzuverlässig.
Lebensmotto: Ich fühle mich mit allem verbunden! Ich glaube!
Dadurch litten meine Lebensqualität und mein Gefühlsleben. Selbst Partnerschaften wurden von dieser Depression sehr stark beeinflusst. Der Fisch ist für seine(n) Lebenspartner(in) oft sehr rätselhaft, denn er lässt sich nicht wirklich in die Karten schauen. Selbst nach vielen Jahren einer gemeinsamen Beziehung hat sein(e) Partner(in) oft das Gefühl, ihn nicht wirklich zu kennen. Dies dient dem Fisch als Selbstschutz, denn er ist sensibel und braucht innere Freiräume. Es dauerte fast ein halbes Jahrhundert bis zur Therapie, unvorstellbar jedoch wahr. Menschen, die einen Gipsverband durch irgendeine Fraktur tragen, werden um den Schmerz bedauert, weil sichtbar krank. Bei einem psychisch kranken Menschen sieht man des Gleichen nicht, daher auch für die Mitmenschen schwer greifbar, begreifbar. Wenn nun ein bekannter Torwart sich das Leben nimmt, weil sein Leben für ihn unerträglich wurde, ja dann ist die psychische Erkrankung in aller Munde, der Aufschrei groß. Viele wollen mitreden, geben ihren Senf dazu und haben oder hatten dann plötzlich auch Depressionen. Depressionen werden salonfähig, gehören zum guten Leben einfach dazu, man muss sich mitteilen und in den sozialen Medien auslassen bzw. sich in den Fokus setzen. Dieses Phänomen hält eine Weile an, verschwindet dann so schnell wie es gekommen ist und die meisten Pseudodepressiven sind wieder kerngesund. In den USA gehört der Besuch, das Gespräch bei einem Therapeuten einfach zum Leben dazu, vergleichbar mit einem Facharzttermin hier in Deutschland.
Ziehe die Schuhe anderer an. Wenn Du meinst, dass sie Dich drücken, dann drücken sie wahrscheinlich auch andere.
Wer einen Therapieplatz in Deutschland haben muss, sollte mit einer Wartezeit von einem halben Jahr und länger rechnen. Das gilt sowohl für Praxis-Therapien als auch für Klinik-/Tagesklinik – Therapien.
Auf meiner Homepage möchte ich nun diese, meine Leidensgeschichte beschreiben. Den „Prototyp eines erfolgreichen Psychopathen“ werde ich noch, im Beitrag „Gedanken und Biografie“, erklären.
Es ist nichtmehr möglich direkt, über den „Beitrag Kontakt“, E-Mails an mich zu senden, dieses war (bis jetzt Februar 2025) möglich.
Nun indirekt über: uheuser.shk@web.de
Schau‘ nicht auf Äußerlichkeiten, sie können täuschen, richte Dich nicht nach Reichtum, der kann vergehen.
Schau‘ nach jemanden, der Dich zum Lachen bringt, weil es nur eines Lachens bedarf, um einen dunklen Tag hell erstrahlen zu lassen. Finde denjenigen, der Dein Herz zum Lachen bringt.
Obwohl es Unterschiede zwischen Depression und Melancholie gibt, benutzte ich heute lieber die Bezeichnung Melancholie, ich finde es passt heute besser zu mir.
Ich wünsche allen Leserinnen und allen Lesern sowie jeder Leidensgenossin und jedem Leidensgenossen eine spannende, gute Lesezeit. „Glückauf“
