Rückblick – Vergangenes
Juni 2025
Zum Gedenken an meinen Bruder Dirk

Dirk hat den Kampf gegen den Krebs, Sonntag 22.06.2025 – 13:25 Uhr, verloren und wurde von seinen Schmerzen erlöst…
Wir haben uns von Dirk -Dienstag 01.07.2025- auf dem Westfriedhof/Höhr-Grenzhausen verabschiedet.
Erinnerungen an Dirk Man sagt, dass die Zeit alle Wunden heilt, doch der Verlust eines geliebten Menschen hinterlässt einen Abdruck, der unauslöschlich ist. Dirk, der den Kampf gegen den Krebs verlor, hat in unserem Leben eine Lücke hinterlassen, die niemand füllen kann. Es tut weh, sich an Augenblicke zu erinnern, die es nie wieder geben wird. „Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen; es ist so schwer es zu verstehen, dass wir dich niemals wiedersehen.“ Es ist nie der richtige Zeitpunkt, es ist nie der richtige Tag, es ist nie alles gesagt, es ist immer zu früh. Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer da war, ist nicht mehr. Dirk, du wirst uns sehr fehlen. Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, Gedanken, Gefühle, schöne Stunden und Momente, die unvergessen und einzigartig bleiben, die uns niemand nehmen kann. Dennoch, inmitten der Trauer, sind es die Erinnerung schöner Augenblicke, die uns Trost schenken und das Herz erwärmen, sie geht es festzuhalten, einzufangen und im Herzen zu bewahren. Dirk liebte, lebte für seine Familie und das war sein Leben. Er hatte die Gabe, die kleinen Dinge zu schätzen und die Menschen um sich herum mit seinem Optimismus zu inspirieren. Menschen zu retten war nicht Hobby, war Leidenschaft. Mit seiner Hündin Gaya, ein unschlagbares Team, eine Mensch Tier Liebe, auch in Gefahren bei Rettungseinsätzen und durchzuführenden Aufgaben, eine einzigartige Zweisamkeit. „Dass mir der Hund das Liebste sei, sagst du oh Mensch, sei Sünde? Der Hund bleibt mir im Sturme treu der Mensch nicht mal im Winde.“ -Franz von Assisi- Auch während seiner Krankheit zeigte er eine Stärke und Tapferkeit, die uns jeden Tag aufs Neue berührte. Er gab nie den Glauben an das Gute auf, auch nicht in seinen schwersten Momenten. Er zeigte uns, wie wichtig es ist, selbst in der dunkelsten Stunde Hoffnung zu bewahren. Obwohl ihn der Krebs viel zu früh von uns genommen hat, lebt er weiter – in den Geschichten und Augenblicke, an die wir denken, in den Werten, die er uns vermittelte, und in den Erinnerungen, die wir in unseren Herzen tragen. Vielleicht ist es die größte Lektion, die er uns hinterlassen hat: Das Leben ist zerbrechlich, aber die Liebe, die wir teilen, ist ewig. Heute, wenn wir an ihn denken, mischt sich die Trauer mit Dankbarkeit. Dankbarkeit dafür, dass wir ihn in unserm Leben hatten und für die Momente, die wir teilen durften. Ihn leiden zu sehen, hat uns nicht nur berührt, es hat uns zerrissen Dirk, du bist nicht mehr hier, aber du bist überall in unserer Nähe. R.I.P. Ulrike und Uwe
September 2024
Zum Gedenken an unser Krümelchen…

Krümel ist, Sonntag 08.09.2024 in der Mittagszeit, auf unserer Urlaubstour, in unserem Wohnmobil -wärend der Fahrt- im Gang zwischen Fahrer- und Beifahrersitz, nach kurzer schwerer Krankheit, friedlich eingeschlafen. Wir sind unendlich traurig und doch dankbar, wie sie sich verabschiedet hat. In stiller Trauer Ronja – Ulrike – Uwe.

Zur Einäscherung von Krümel, am 11. September 2024
Fotos und Worte der Depression
Melancholie

„Es gibt Hoffnung, auch wenn mein Gehirn mir sagt, dass es keine gibt.“

Unendlich wertvoll: Menschen, die keine Reden schwingen sondern einfach da sind, wenn es einem mies geht …

„Und irgendwann habe ich festgestellt, dass es wirklich einfacher ist zu schweigen.“

„Menschen kann ich nicht ändern, doch ich kann selbst bestimmen, wen ich an mich heranlasse.“

„Ich weiß nicht, was Du gewonnen hast, aber ich hoffe es hat sich gelohnt für das, was Du Verloren hast.“

Großes entsteht aus kleinenBausteinen. Der ganz großeErfolg ist meistens eine Summe von Kleinigkeiten.

Ein Augenblick der Geduld, kann vor großem Unheil bewahren. Ein Augenblick der Ungeduld, ein ganzes Leben zerstören.

Die Nacht ist wie ein großes Haus. Und mit der Angst der wunden Hände reißen sie Türen in die Wände – dann kommen Gänge ohne Ende, und nirgends ist ein Tor hinaus.

„Irgendwann war ich nicht mehr enttäuscht von dem, was ein anderer Mensch tut oder nicht tut, vielmehr über meine eigene Dummheit, ernsthaft noch etwas anderes erwartet zu haben.“

„Warum hast Du Depressionen? Das Leben ist doch schön!“ „Und warum hast Du Asthma? Es gibt doch genug Luft zum Atmen!“
„Ich kann stolz auf mich sein. Niemand sieht meine Narben und Verletzungen. Niemand kennt die Anstrengung, den Mut und die Ausdauer, die ich brauchte, um heute da zu sein, wo ich bin.“

Selbst Gott kann die Vergangenheit nicht ändern…

Die Zukunft zeigt sich in uns – lange bevor sie eintritt.

„Wem wirklich was an mir liegt, der behandelt mich nicht schlecht. Denn er hat genauso viel Angst mich zu verlieren, wie umgekehrt.“

„Ich versuche immer ganz nett zu sein… . Aber manchmal spielt da mein Mund einfach nicht mit.“

„Erst wenn ich am Abgrund stehe und nicht mehr weiter weiß … … erkenne ich, wer mich zurück reißt und wer mich springen läßt

“Hoffnung ist das Licht am Ende des Tunnels.”

„Nicht verzweifeln, auch nicht darüber, dass du nicht verzweifelst. Wenn schon alles zu Ende scheint, kommen doch noch neue Kräfte angerückt, das bedeutet eben, dass du lebst.“

„Was habe ich nur falsch gemacht, dass es so leiden muss?“

„Depression ist extremer seelischer Schmerz, ich fühle mich wertlos, hoffnungslos, allein, hässlich, erschöpft, dumm, beschämt, leer und dass einen niemand liebt.“
„Und das Schlimmste ist, dass ich einfach keinen Ausweg aus dieser Hölle sehe.“

„Ich versuche mich zu verstecken, um meine Gefühle zu verbergen, aber ich habe vergessen, dass meine Augen sprechen.“

„Und etwas in mir ist einfach … zerbrochen … , anders kann ich es nicht beschreiben.“
„Ich wünschte, ich könnte in eine Zeit zurückkehren, in der ich lächeln konnte und es mich nicht alles kostete, es zu tun.“
„Es kostet soviel Kraft, niemanden zu zeigen, wie kaputt ich eigentlich bin.“

Egal, wie oft ich wieder hinfalle. Egal, wie tief es diesmal ist. Es wird immer ein kleines Stück in mir geben, was mir zuflüstert:
„Steh wieder auf, mach weiter! Du bist noch nicht am Ende!

„Die Heilung meiner Depressionen erfordert von mir ein lebenslanges Engagement. Ich bin diese Verpflichtung eingegangen, um meines Lebens willen und um derer willen, die mich lieben.“

„Ich wünschte, ich könnte in eine Zeit zurückkehren, in der ich lächeln konnte und es mich nicht alles kostete, es zu tun.“

Der Charakter eines Menschen ist sein größte Stärke, nicht sein größte Schwäche
Paul Watzlawick aus dem Buch: „Anleitung zum Unglücklichsein.“
Eines der bekanntesten Beispiele aus dem Buch
Die Geschichte mit dem Hammer
Es läuft folgendermaßen ab:
Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar ihm den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er ihn nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen ihn. Und was? Er hat ihm nichts angetan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von ihm ein Werkzeug borgen wollte, er gäbe es ihm sofort. Und warum sein Nachbar nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen ausschlagen? Leute wie der Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet der Nachbar sich noch ein, er sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s ihm aber wirklich. Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er „Guten Morgen“ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!“
Die Geschichte mit dem Hammer verdeutlicht auf anschauliche Weise, wie sehr wir uns mit eigenen Gedanken manchmal selbst im Weg stehen.
So neigen negative Gedanken dazu weitere negative Gedanken zu erzeugen, nach sich zu ziehen.
Wir verbringen viel Zeit unsere Mitmenschen mit ihren Verhaltensweisen zu studieren und zu analysieren, oftmals jedoch ohne zu wissen was wirklich und tatsächlich dahinter steckt.
Die Salatschüssel
John hatte seine Mutter zum Essen in seine Zweier WG eingeladen. Während de Essens stellte seine Mutter fest wie schön seine Mitbewohnerin eigentlich ist.
Schon seit längerem spielt sie mit dem Gedanken, dass die beiden eine Beziehung haben könnten und das verunsicherte sie.
Während des Abends wobei sie die beiden beobachtete, begann sie sich zu fragen, ob wirklich mehr vorhanden war zwischen John und seiner Mitbe-wohnerin, was man mit normalen Augen nicht zu sehen bekam.
Ihre Gedanken lesend sagte John: „Ich weiß was du denkst, aber ich versichere dir, das wir nur miteinander wohnen.“
Etwa eine Woche später sagte Juli zu John: „Seit deine Mutter bei uns war, fehlt mir die silberne Salatschüssel ich kann sie nicht mehr finden.“
John antwortete: „Ich glaube kaum, dass Mutter sie mitgenommen hat, aber ich werde ihr schreiben.“
So schrieb er seiner Mutter.
Liebe Mama, ich sage nicht, dass Du unsere Salatschüssel mitgenommen hast, aber ich sage auch nicht, dass es nicht so ist. Aber der Punkt ist, dass seit Deinem Besuch bei uns die Salatschüssel verschwunden ist.
In Liebe Dein John
Mehrere Tage später kam ein Brief der Mutter bei John an.
Lieber John, ich sage nicht, dass Du mit Juli schläfst, aber ich sage auch nicht, dass Du nicht mit ihr schläfst. Aber der Punkt ist, wenn sie in ihrem eigenen Bett geschlafen hätte, hätte sie die Salatschüssel schon längst gefunden.
In Liebe Mom.
Eine Minute für mich
WIE:
-ICH bringe meine verschiedenen Lebensbereiche ins Gleichgewicht, indem ich für mich ebenso gut sorge wie für meine Familie, meine Freunde und meine Arbeit.
-ICH behandele mich selber so, wie ich von anderen behandelt werden will.
-ICH halte an, verschaffe mir den Überblick und horche in mich hinein.
-ICH nehme mir täglich mehrmals eine Minute Zeit, um mich zu fragen: "Kann ich jetzt, in diesem Augenblick, besser für mich sorgen?"
-ICH weiß, dass ich die Antwort in mir trage. Ich werde ruhig und höre auf das verborgene Wissen meines eigentlichen Ich´s. Ich kann warten, bis es mir antwortet.
-ICH erkenne, was für mich gut ist, und richte mich danach.
-ICH gebe mir, was ich brauche. Ich empfange von mir, was ich brauche.
-ICH fühle mich glücklicher...
WARUM:
ICH werde glücklicher, wenn ich für mich ebenso gut sorge wie für Menschen in meiner Umgebung. Je aufmerksamer ich zu mir bin, desto weniger Grund habe ich, über mich oder andere ärgerlich zu sein. Und desto liebenswürdiger werde ich...
Fürsorge für Dich
-Das Du ist das "Ich" in dir. du und ich sind fundamental gleich. Wenn ich das bedenke, kann ich dir helfen, besser für dich zu sorgen.
-Ich weiß, dass deine Fürsorge für dich ebenso wertvoll ist wie meine Fürsorge für mich.
-Es gibt viele verschiedene Wege, wie ich dir helfen kann.
-Einer dieser Wege, dir zu helfen, besteht darin, dich zu ermutigen, gut für dich zu sorgen. Denn wenn du das wagst, kannst du nur gewinnen.
-Wenn du glücklicher bist, fühlen sich andere -mich eingeschlossen- in deiner Nähe wohler.
-Ich zeige dir am besten durch mein -praktisches Beispiel-, wie wohltuend es für mich und meine Umgebung ist, wenn ich mir Zeit nehme, besser für mich zu sorgen.
-Ich fühle mich innerlich ausgeglichen und liebevoll, wenn ich andere dazu ermutige, besser mit sich umzugehen. Und wenn ich ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite stehe.
-Durch liebevolle Selbstfürsorge trägst du -genau wie ich- zum Wohlergehen der Menschen in deiner Umgebung bei.
Fürsorge für Uns:
Ich komme besser mit anderen Menschen aus, wenn ich bedenke:
-Nachdem jeder von uns gut für sich gesorgt hat, können wir einander unser eigentliches Ich, unser wahres Selbst zeigen.
-Wenn wir glauben, eine Beziehung könne alle unsere Grundbedürfnisse erfüllen, erwartet uns eine schmerzhafte Enttäuschung.
-Wenn jeder von uns sich selber stützt und stärkt, können wir uns anschließend gegenseitig besser stützen und stärken. Wir können liebevoller zueinander sein und uns mehr aneinander freuen.
-Wichtiger als Geliebtwerden ist selber lieben.
-Wenn jeder von uns besser für sich sorgt, haben wir zwar vielleicht im Augenblick kleine Meinungsverschiedenheiten, gehen aber viel schwereren Konflikten in der Zukunft aus dem Weg.
-Unsere Verpflichtung lautet, nicht vor uns selber wegzulaufen, sondern gut für uns selbst und gut füreinander zu sorgen.
-Unsere Beziehung kann uns beide glücklich machen: wenn ich eine habe zu mir selbst und du eine hast zu dir selbst.
Eine Liste persönlicher Rechte
- Ich habe die Wahl, glücklich oder unglücklich zu sein, Leben heißt mehr als Überleben.
- Ich habe das Recht, zu allem nein zu sagen, wenn ich mich nicht zu einer Sache bereit fühle oder unsicher bin.
- Mein Leben sollte nicht von Furcht bestimmt werden.
- Ich darf alle meine Gefühle wahrnehmen.
- Ich bin sehr wahrscheinlich nicht schuldig, auch wenn ich mich so fühle.
- Ich habe das Recht , Fehler zu machen.
- Ich brauche nicht zu lächeln, wenn ich eigentlich weine.
- Ich darf ein Gespräch, eine Begegnung beenden, wenn Menschen mich klein machen und verletzen.
- Ich darf gesünder sein als Menschen in meiner Umgebung
- Es ist in Ordnung, wenn ich entspannt und fröhlich bin und Freude haben.
- Ich habe das Recht, mich zu verändern und zu wachsen.
- Es ist wichtig für mich, meine Grenzlinien abzustecken und auf mich zu achten.
- Ich darf auf jemanden ärgerlich sein, den ich liebe.
- Ich muss auf mich achten, und zwar unabhängig von den jeweiligen Umständen.
- Ich brauche nicht perfekt zu sein, um perfekt glücklich zu sein.
- Ich brauche nicht perfekt zu sein. Punkt. Niemand sonst ist es.
Und es
war immer so,
das die Liebe ihre eigene
Tiefe nicht erkennt,
bis zur Stunde der
Trennung
Der Liebende
Nun liegt Dein Freund
wach in der milden Nacht,
noch warm von Dir,
noch voll von Deinem Duft,
von Deinem Blick und Haar und Kuß
oh, Mitternacht, oh Mond und Stern
und blaue Nebelluft !
In Dich, Geliebte steigt mein Traum,
tief wie in Meer, Gebirg und Kluft hinein,
verspritzt in Brandung und
verweht zu Schaum, ist Sonne, Wurzel, Tier.
Nur um bei Dir, um nah bei Dir zu sein.
Saturn kreist fern und Mond,
ich seh sie nicht,
seh nur die Blumenblässe dein Gesicht,
und lache still und weine trunken.
Nicht Glück, nicht Leid ist mehr,
nur Du, nur Du und ich, versunken,
ins tiefe All, ins tiefe Meer.
Darin sind wir verloren,
drin sterben wir und werden neugeboren.
H. H.
Eisenbahnabteil
Ein Jude sitzt in der alten Heimat in einem Eisenbahnabteil. Ein sehr viel jüngerer Mann, offensichtlich ebenfalls Jude, steigt ein und setzt sich mit einem flüchtigen Gruß ihm gegenüber.
Als der Zug sich in Bewegung setzt, fragt er: „Entschuldigen Sie, können Sie mir sagen, wie spät es ist?“
Der alte Mann gibt keine Antwort.
„Verzeihung, können Sie mir bitte sagen, wie spät es ist?“
Der Alte sieht aus dem Fenster ohne zu antworten.
Der Jüngere wird ärgerlich.
„Hören Sie mal, ich habe Sie höflich gebeten mir die Uhrzeit zu sagen, warum antworten Sie denn nicht?“
Der alte Mann sagt:
- Also gut, ich werde Ihnen antworten.
- Wenn ich sage, wie spät es ist, fangen wir auch eine Unterhaltung an.
- Sie werden dies und jenes über mich herausfinden.
- Dass ich Rabbi in der Stadt Soundso bin.
- Dass ich zwei Töchter habe.
- Dass eine davon nicht verheiratet ist.
- Sie werden Fotos von unserer Familie sehen.
- Sie werden entdecken, dass meine unverheiratet Tochter sehr hübsch ist.
- Sie werden sie besuchen.
- Sie werden sich in meine Tochter verlieben.
- Sie werden sie heiraten.
„Nun wäre das so schlimm? Ich bin ein anständiger Mann, und ein Jud.“
„Vielleicht, sagt der alte Mann
aber ich will keinen Schwiegersohn, der sich keine Uhr leisten kann.“
Salcia Landmann, Freiburg 1965
Brief einer Dreizehnjährigen an die Mutter
Eine Mutter kommt in das Zimmer ihrer Tochter und findet einen Brief auf dem Bett. Das Schlimmste ahnend, macht sie in auf und liest Folgendes:
Liebe Mami es tut Dir leid, Dir sagen zu müssen dass ich mit meinem neuen Freund von zu Hause weg gegangen bin. Ich habe bei ihm die wahre Liebe gefunden und Du solltest ihn sehen er ist soooooo süß…mit seinen vielen Tattoos und den Piercings und vor allem mit seinem Megateil von Motorrad.
Aber das ist noch nicht alles Mama, ich bin schwanger und Abdul sagt, wir werden ein schönes Leben haben…. In seinem Wohnwagen mitten im Wald. Er will noch viele Kinder mit mir und das ist auch mein Traum.
Und da ich drauf gekommen bin, das Marihuana eigentlich gut tut, werden wir das Gras auch für unsere Freunde anbauen, wenn denen einmal das Koks oder Heroin ausgeht, damit sie nicht so leiden müssen.
In der Zwischenzeit hoffe ich, dass die Wissenschaft endlich ein Mittel gegen Aids findet, damit es Abdul besser geht, er verdient es wirklich. Du brauchst keine Angst zu haben Mama, denn ich bin ja schon 13 und kann ganz gut auf mich selbst aufpassen….
Und das bisschen Lebenserfahrung, das mir fehlt, kann Abdul mit seinen 44 Jahren gut ausgleichen.
Ich hoffe, ich kann Dich bald besuchen, damit Du Deine Enkel kennen lernst. Vorher fahren wir noch zu Abuls Eltern, um dort zu heiraten. Dann hat er es hier leichter mit dem Aufenthalt.
Deine geliebte Tochter.
PS:
Alles Blödsinn, Mami, ich bin bei den Nachbarn!
Wollte Dir nur sagen, dass es schlimmere Dinge im Leben gibt, als das Zeugnis, das aufm Nachtkästchen liegt.
Der dünnste Draht der Welt…!
Die Hunsrücker entwickelten den dünnsten Draht der Welt. Als dieser fertig war wollten sie wissen, welchen Durchmesser er hat. Der Draht ist aber so dünn, dass sie ihn nicht messen konnten.
Sagt der eine Hunsrücker: „Schicken wir ihn eben in den Westerwald.
Die sind hoch technisiert. Die können ihn vielleicht messen.“
Sagt der andere: „Nein, die Blöße geben wir uns nicht. Schicken wir ihn erst mal in die Eifel. Die sind auch hoch entwickelt.“
Also packen sie den Draht in eine Kiste und legen einen Zettel bei, ob sie den Durchmesser messen können. Nach 2 Wochen kommt die Kiste wieder.
Der Kiste liegt ein Antwortzettel bei:
„Leider können wir diesen Draht nicht messen. Zu dünn.“
Darauf sagt der eine Hunsrücker wieder: “ Müssen wir ihn doch in den Westerwald schicken.“
Sagt der andere: „Nein, wir schicken ihn nach Koblenz.
Dort werden doch auch Mikrochips hergestellt. Die können ihn bestimmt messen.“
Gesagt getan. Sie legen wieder einen Zettel bei, ob sie den Draht messen können. Es dauert wieder ca. 2 Wochen, dann kam die Kiste wieder.
Auf der Antwort steht: „Leider können wir diesen Draht nicht messen.
Er muss zu dünn sein.“
Sagt der eine Hunsrücker: „Jetzt bleibt uns nur noch der Westerwald.“
Sagt der andere: „Hmm. Na gut, schicken wir ihn in den Westerwald.“
Also den Draht wieder ihn eine Kiste und verschickt.
Aus lauter Frust haben sie vergessen einen Zettel beizulegen, was sie eigentlich wollen.
Es dauert 2 Wochen, 3 Wochen, 4 Wochen, keine Kiste. Nach 6 Wochen kommt die Kiste wieder. Es liegt ein Zettel bei:
„Also wir wussten ja nicht was wir mit diesem Draht machen sollten.
Also haben wir mal ein Gewinde drauf geschnitten, ein Loch durchgebohrt und „Made im Westerwald“ drauf gefräst. Wir hoffen das ist in eurem Interesse.“
Liebe
Es gibt
eine Oase in der Wüste
des Lebens.
Wir trinken ihr
heilsames Wasser mit den
Augen.
Ja, es strömt durch
unseren Blick und entspringt in
unserem Herzen.
Was für ein
wunderbarer Trank.
Er erlöst
unseren Schmerz und löscht
den Brand.
Und wird
von allen Liebe
genannt!
Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Die Hummelstory
Wenn jemand sagt oder denkt,
„Ich kann das nicht“, beraubt er/sie sich
seiner/ihrer Möglichkeiten und begrenzt
seine/ihre Kompetenzen.
Denke bitte nun mal an die Hummel.
Sie hat O,7qcm Flügelfläche — sie wiegt 1,2 Gramm.
Ein Fliegen ist nach den aktuellen Erkenntnissen
der Flugtechnik
unter diesen Bedingungen nicht möglich.
Die Hummel weiß das nicht.
Sie fliegt einfach…
Einfach Mensch sein
Wir haben die Welt zu einem gefährlichen Pulverfaß gemacht, voll mit atomarem Sprengstoff ca. 2 000 000mal die Sprengkraft von Hiroshima, mit einem Krieg vor unserer Haustür in Europa, wer hätte das gedacht.
Wir haben die Welt vergiftet tote Fische in toten Gewässern. Meere als Müllhalden missbraucht, Fische die an Mikroplastik- Nahrung verhungern.
Unwetter die Unheil, Tod und Verwüstung bringen, verursacht durch die Welt-Klimaerwärmung. Eis-Trinkwasserspeicher die dadurch abschmelzen, Trinkwasser-Reserven die verloren gehen. Es drohen Krieg ums kostbarer Trinkwasser.
Sterbend Bäume in sterbenden Wälder. Wir haben die Welt geplündert. Vergeudung der Rohstoffe, Verschwendung der Nahrungsmittel in den reichen Ländern und bitterstes Elend und Hunger bei den Armen. Nicht abnehmende Flüchtlingswellen aus Armut und Krieg. Es werden immer mehr Rechtsdenkende Staaten gewählt, geführt von Autokraten und Diktatoren.
Auf dieser Welt, hier in Europa, ist Krieg.
Die Welt eine Wüste! Wer wird sie retten? Nicht die Politiker, nicht die Generäle, nicht die Technokraten auch nicht das Internet.
Die „Welt-Wüste“ kann nur gerettet werden durch „Oase-Menschen.“ Menschen mit einem neuen Bewußtsein für die Werte, die uns durch den technisch-wissenschaftlichen Fortschritt geraubt wurde. Nicht andere Menschen, sondern veränderte Menschen, die einfacher, zufriedener, menschlicher leben.
Mitten in der Wüste wächst die Oase. Oase-Menschen machen keine Revolution.
Oase-Menschen sind die Revolution.
Wo eine Blume wieder blühen kann, da wachsen eines Tages tausende Blumen.
Warum sollte man noch kämpfen?
Eine kritische Bestandsaufnahme im Status Quo
Für wen oder was sollten wir eigentlich noch kämpfen?!
Immer wieder hört man Aufrufe zur Verteidigung des Landes. Doch stellt sich die Frage: Welches Land ist gemeint? Ist es überhaupt noch unser Land? Was genau soll verteidigt werden, und vor allem: Wen?
Wer ist überhaupt gemeint?
Viele Menschen aus verschiedenen Ländern sind nach Deutschland gekommen, darunter Ukrainer sowie Afghanen, Iraker, Marokkaner, Iraner, Tunesier und weitere. Diese Gruppen bringen unterschiedliche Werte, Kulturen und Religionen mit und einige fordern Veränderungen, die nicht mit unseren Traditionen vereinbar sind. Es gibt Berichte über Angriffe auf Kinder und Polizisten. Soll man wirklich für diese Menschen kämpfen und sie verteidigen?
Viele wehrfähige Männer aus der Ukraine sind nach Deutschland gekommen, statt ihre Heimat zu verteidigen. Sollen wir unser Leben riskieren, während sie sich hier in Sicherheit bringen? Die Sorge, was sie tun könnten, wenn unsere Männer in den Krieg ziehen, ist präsent.
Medien, Politik und Gesellschaft
Die Medien feiern die Entwicklung als „Sieg der Meinungsfreiheit“. Die Grünen ermöglichen die Einreise vieler Menschen, teilweise ohne Papiere. Politiker äußern sich abwertend über Vaterlandsliebe, während sie gleichzeitig neue Kriege befürworten. Die Gesellschaft diskutiert über Gender und Identität, während dieselben Politiker früher Soldaten als „Kindermörder“ bezeichneten und heute vom Krieg gegen Russland sprechen. Sollen wir diese Menschen verteidigen?
Soziales und wirtschaftliches Gefälle
Sozialschmarotzer aus aller Welt leben dank Bürgergeld bequem, während wir arbeiten und Steuern zahlen. Die Rentenversicherung zahlt später kaum mehr als Personen, die nie einen Finger gerührt haben.
Die Politiker, die uns vor der Wahl anlügen und nach der Wahl das Gegenteil tun? Die unser Steuergeld in der ganzen Welt verpulvern, unsere Wirtschaft ruinieren und unsere Infrastruktur verrotten lassen, während sie sich selbst Posten zu schachern, Diäten ins Uferlose erhöhen, während der einfache Mann kaum noch weiß, wie er seine Familie ernähren und Mieten, Rechnungen und Versicherungen bezahlen soll ? Politiker die Bodentruppen und Langstreckenwaffen in die Ukraine schicken wollen uns damit zur Kriegspartei machen, aber bei jeder Gelegenheit kommentieren, dass ihre Kinder niemals kämpfen würden!! WER SOLL DAS ALLES VERTEIDIGEN?!
Wen soll man noch verteidigen?
Die Regierung hat dafür gesorgt, dass Volksfeste wegen Terrorgefahr abgesagt werden, Weihnachtsmärkte unter Polizeischutz stehen, Frauen sich nicht mehr sicher fühlen und Kinder ermordet werden. Diese sollen wir beschützen? Kinder bringen andere Kinder um, Schulhöfe sind zu Problemzonen geworden, während Lehrer und Ausbilder kaum Unterstützung erfahren und ein Maulkorb erhalten. Die Leistungsmotivation junger Menschen fehlt, und viele Eltern übernehmen keine Verantwortung mehr. Windelwechsel in der Kita, Realschul-Plusabgänger ohne ausreichende Deutsch- bzw. Mathematikkenntnisse und Abitur am Computer, kleiner Gesellen- und Meisterbrief, alles und jedes immer mehr nach unten schrauben bzw. prüfen. Immer mehr wird das Bildungsniveau gesenkt – „down leveln“ ist an der Tagesordnung. Ausbilder und Pädagogen berichten von eigenen Erfahrungen, wie sie allein gelassen werden und die Angst vor negativer Presse allgegenwärtig ist. Wo ist die Lern-Leistungsbereitschaft der jungen Menschen?
Fazit
Die Schlussfolgerung ist eindeutig: Es gibt keinen Grund mehr, für dieses Land zu kämpfen. Deutschland ist nicht mehr das Land der Dichter und Denker, der fleißigen und ehrlichen Menschen. Es ist lediglich der Ort, an dem wir leben und arbeiten, während andere von unseren Leistungen profitieren. Es gibt nichts mehr, was verteidigt werden sollte – und auch nichts, das ein anderes Land übernehmen wollen würde.
Persönliches Statement
Und für alle, die sich über meine Meinung beschweren wollen: Ich stehe in keinem Dienstverhältnis und habe auch nicht vor, die Uniform, die ich und meine Kameraden einst voller Stolz und Überzeugung getragen habe, jemals wieder anzuziehen – aus den oben genannten Gründen und nicht, weil ich zu alt bin… .
Uwe Heuser im Februar 2026 Bootsmann a. D.

Zur Einäscherung von Krümel, am 11. September 2024